Lichtverschmutzung - ein ernstzunehmendes Umweltproblem

So sehr wir auch Licht lieben, zu viel und falsch eingesetzt schadet es uns und unserer Umwelt!

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Natürlich ist es leichter über die zahlreichen Vorteile von gutem Licht zu reden, trotzdem haben wir auch eine Verantwortung unserer Umwelt gegenüber und dürfen negative Aspekte nicht unbeachtet lassen.

Daher möchten wir an dieser Stelle auf ein Problem aufmerksam machen, dass ein immer größeres Ausmaß annimmt: Lichtverschmutzung.

 

Unter Lichtverschmutzung versteht man laut Wikipedia die Aufhellung des Nachthimmels durch (meist, aber nicht ausschließlich) künstliche Lichtquellen, deren Licht in den Luftschichten der Erdatmosphäre gestreut wird.

 

Wohnt man weit weg von Städten und größeren Dörfern, wird einem der helle Nachthimmel weniger auffallen, als den Menschen die inmitten in einer Stadt leben. In Westeuropa gibt es mittlerweile kaum noch Gegenden, deren Nachthimmel nicht durch Lichtsmog „verschmutzt“ wird. In Teilen Österreichs und Spanien, sowie in Schottland, Schweden und Norwegen, kann man in Europa noch den dunkelsten Nachthimmel erleben.

Bei uns in Deutschland gibt es Ihn so gut wie nie zu sehen, den wirklich tiefdunklen Nachthimmel.

Dies liegt an der permanenten nächtlichen Beleuchtung unter anderem durch Straßenlaternen, Schaufensterbeleuchtungen und elektronischen Reklametafeln.

 

Neben der daraus resultierenden Problematik für Astronomen (diese können aufgrund der hohen Lichtverschmutzung den nächtlichen Sternenhimmel nicht mehr ungestört beobachten), sorgt der rapide Anstieg der Lichtverschmutzung, seit dem Einzug des elektronischen Lichts in unsere Städte im 19. Jahrhundert, für negative Veränderungen unseres Ökosystems.

 

Besonders tagaktive Organismen, beispielsweise wir Menschen, leiden unter der kaum noch vorhandenen Dunkelheit. Es fehlt unserem Körper die Möglichkeit sich richtig regenerieren zu können. Nachtaktive Vögel und Insekten stört das Licht bei der Orientierung und sorgt für Verwirrung in deren Rhythmus.

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Die „Initiative gegen Lichtverschmutzung – Dark Sky“, setzt sich unter anderem gegen sogenannte „Skybeamer“ ein. Diese laserartigen Leuchten werden oftmals von Diskotheken zu Werbezwecken über dem Nachthimmel eingesetzt.

Als privater Haushalt kann man auch einen Beitrag gegen die zunehmende Lichtverschmutzung leisten. „Dark Sky“ rät zu gezielt strahlenden Lampen statt zu Kugelleuchten und zu Bewegungsmeldern statt dauerhaft illuminierter Hauseingänge.

 

 

Mehr zum Thema Lichtverschmutzung und der Initiative Dark Sky finden Sie unter: www.lichtverschmutzung.de

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