Wie man eine Quecksilbervergiftung bei einem Lampenbruch vermeidet

Um es direkt zu sagen: Am einfachsten vermeidet man natürlich eine Quecksilbervergiftung, indem man gänzlich auf quecksilberhaltige Lampen verzichtet. Das Schwermetall befindet sich in Energiesparlampen wie Kompakt-, Leuchtstofflampen oder auch Gasentladungslampen. Diese funktionieren, in dem Quecksilber unsichtbares UV-Licht emittiert, welches dann von einem Leuchtstoff (Phosphor) in sichtbares Licht umgewandelt wird.

 

 

 

Ist es doch passiert und eine quecksilberhaltige Lampe ist tatsächlich zerbrochen, gilt es in erster Linie ruhig zu bleiben!

Danach sollten folgende Schritte beachtet werden, um eine Kontaminierung mit Quecksilber möglichst gering zu halten:

Sofern diese 5 Schritte beachtet werden, ist die Gefahr einer Quecksilbervergiftung sehr gering. Nach der Einschätzung von Dr. Rudolf Schierl (Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin am Klinikum der Universität München), führt zwar ein kurzfristiges Einatmen von Quecksilber zu einem Anstieg der Quecksilberkonzentration im Blut, dieser liegt jedoch nach Schierls Einschätzung deutlich unter dem HBM-I-Wert (human biomonitoring) von 5 μg/l Vollblut und ist demnach ungefährlich (Quelle).

 

Wahrscheinlich ist die Gefahr sich versehentlich an einer der Glasscherben zu schneiden, wesentlich höher. Daher lohnt sich die vorsichtige sowie gründliche Beseitigung des Lampenbruchs gleich doppelt!

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