Mein Haus ist schlau: Intelligente Lichtsteuerung per Smartphone

Wer sein Haus für mehrere Tage oder Wochen verlässt, fühlt sich häufig unbehaglich. Man macht sich Sorgen, dass jemand einbrechen könnte oder schickt einen Verwandten vorbei, um nach dem Rechten zu sehen und um ab und an das Licht einzuschalten. Doch was tun, damit man selbst beruhigter ist? Ganz einfach: Smart Home.

Seit rund zwei bis drei Jahren ist das System Smart Home klar auf dem Vormarsch - es bietet nicht nur mehr Komfort, sondern auch deutlich mehr Sicherheit im Haus. Die Beleuchtung lässt sich ganz bequem aus der Ferne - wie über ein Tablet oder ein Smartphone - steuern. Gleichzeitig wird jederzeit der aktuelle Stromverbrauch angezeigt. Somit muss man sich keine Gedanken darum machen, dass das Haus allzu verlassen wirkt. Natürlich macht die Lichtsteuerung auch dann Sinn, wenn man abends mit vollen Einkaufstüten bepackt nach Hause kommt und verzweifelt den Lichtschalter nicht findet. So kann man bereits im Auto das entsprechende Signal senden, das Licht im Haus anzuschalten - oder auch in der Einfahrt oder der Garage, also immer dort, wo man es benötigt.

Die vielen Vorteile von intelligenter Lichtsteuerung per Smartphone

Licht ist sehr wichtig für uns Menschen - es sorgt für Stimmung und erhöht den Wohnkomfort. Doch auch die Sicherheit im Haus wird durch Beleuchtung erhöht: Bewegungsmelder und Lampen, die hin und wieder ein- und abgeschaltet werden und somit als Anwesenheitssimulation dienen, sind enorm wichtig, um Einbrüchen vorzubeugen. In den letzten Jahren haben die Zahlen der Einbrüche deutlich zugenommen, daher ist es in jedem Fall sinnvoll, sich näher mit dem Thema zu befassen und entsprechende Maßnahmen zu treffen, um das Haus zu schützen.

Doch auch im Hinblick auf die Effizienz ist eine intelligente Beleuchtungssteuerung via Smartphone klar von Vorteil. Die Strompreise scheinen immer teurer zu werden - somit versuchen die meisten Verbraucher, so viel zu sparen, wie nur möglich ist. Installieren Sie eine intelligente Lichtsteuerung auf dem Smartphone, können Sie selbst festlegen, wann der Bewegungsmelder im Flur reagiert oder ab wie viel Uhr das Licht in der Küche benötigt wird. Man muss sich nicht selbst darum kümmern - die elektronische Steuerung reguliert nach entsprechender Einstellung alles von alleine.

Auch möglich ist es, Energie zu sparen, indem zu bestimmten Tageszeiten Beleuchtung ausgeschaltet oder gedimmt wird, wenn man sie eigentlich gar nicht benötigt. Spezielle Sensoren reagieren auch ganz einfach dann, wenn genügend Tageslicht in den Raum fällt und zusätzliche Beleuchtung überflüssig ist. Sie beleuchten den Raum dann nur schrittweise so viel, wie nötig ist, bis es abends dunkel wird und die Beleuchtung die hellste Stufe erreicht. Pro Jahr lassen sich somit hohe Kosten einsparen - ganze 30% sind es im Durchschnitt. 

 

Technische Möglichkeiten - so funktioniert die intelligente Lichtsteuerung

Natürlich kann die Lichtsteuerung nicht nur auf dem Smartphone, sondern mit entsprechender Software oder einer App auch meistens vom Laptop oder dem Tablet erfolgen. Manchmal gibt es auch spezielle IP-Adressen, die aufgerufen und mit einem Passwort entsperrt werden müssen, damit man auf die Steuerzentrale zugreifen kann.

Fast jeder Anbieter, der Smart-Home-Technologien anbietet (Loxone, RWE SmartHome, digitalSTROM etc. ), spielt auch die Lichtsteuerung eine wichtige Rolle. Prinzipiell ist die Funktionsweise relativ einfach: Die Signale müssen von Sensoren zu den Aktoren geleitet werden - also beispielsweise vom Schalter zu den Lampen. Dies kann per Funk oder auch per Bluetooth passieren, je nach System.

Für Wohnungen eignen sich besonders Funkvarianten, da hier das aufwändige Verlegen von Kabeln entfällt. Die Funk-Aktoren müssen lediglich in eine ganz normale Steckdose gesteckt werden. Darüber hinaus gibt es auch für Schalter entsprechende Adapter von verschiedenen Herstellern auf dem Markt.

Auf diese Weise lassen sich damit unterschiedliche Programmierungen einstellen, wie beispielsweise ein Bewegungsmelder oder auch eine Zeitschaltuhr, die genau regelt, wann das Licht an- und ausgeht. Wer möchte, kann sich somit von einem künstlichen Sonnenaufgang morgens wecken lassen: Das Licht wird nicht abrupt angeschaltet, sondern langsam von dunkel nach hell gedimmt, was besonders angenehm für die Augen ist.

 

Eine weitere Option ist, völlig auf die Zentrale zu verzichten und stattdessen alle Geräte ganz einfach mit einem USB-Stick einrichten - auch solche Systeme sind erhältlich. Auch Fernbedienungen sind nach wie vor eine gute und komfortable Lösung - oder man nutzt einfach das Smartphone dazu.

 

Wer sich auch selbst Komfort und mehr Sicherheit im Haus wünscht, sollte sich daher in jedem Fall für moderne intelligente Lichtsteuerung im Haus entscheiden. Weitere hilfreiche Informationen, zum Beispiel über die unterschiedlichen Smart-Home-Standards, findet man auf Haus-XXL

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