Die Weihnachtszeit brandfrei erleben! Unsere Tipps zum richtigen Umgang mit der Weihnachtsbeleuchtung

Wie jedes Jahr Ende November, stellen wir mit Schrecken fest, wie schnell die Zeit doch vergeht. Kaum ist der Sommer vorüber, erinnert das reichhaltige Weihnachtssortiment im Supermarkt an die heran nahende Weihnachtszeit.

Was liegt da näher als die dunkle Jahreszeit mit wunderschönem Weihnachtsschmuck zu erhellen? Doch viele wissen gar nicht welcher Gefahr sie sich aussetzen, wenn sie unbewusst Weihnachtsbeleuchtung verwenden, die nicht nach europäischen Sicherheitsvorschriften gefertigt wurde. 

Auch heute erleuchtet der Christbaum manch einen Haushalten zur Weihnachtszeit noch ganz urtypisch und gemütlich im Kerzenschein. Viele Menschen denken dabei sofort an die mögliche Brandgefahr insbesondere mit kleinen Kindern oder Haustieren. Ebenso fällt einem seit einigen Jahren auch die Gesundheitsgefahr ein, die beim Einsatz herkömmlicher verarbeiteter Kerzen entstehen kann. Oftmals will man diese Gefahrenquellen von vorneherein vermeiden und greift zur Lichterkette. Wer nun aber denkt, er sei hiermit auf der sicheren Seite, der irrt! 

Gerade bei günstigen Artikeln, unbekannter Hersteller sollte man sehr genau darauf achten, dass die europäischen Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Ist dies nicht der Fall, drohen Schwelbrände durch kaputte Birnen und überhitze Kabel. Sicher kann man sich dann fühlen, wenn die Weihnachtsbeleuchtung ein gesetzlich geregeltes Prüfsiegel wie GS-Zeichen trägt.

Wichtige Sicherheitsaspekte:

  • Beleuchtung jedes Jahr vor dem Einsatz auf mögliche Mängel und Beschädigungen prüfen.
  •  Ist die Beleuchtung defekt, niemals selbst reparieren! Entsorgungsmöglichkeiten finden Sie u.a. unter: www.abfallberatung.de
  • Nutzt man Beleuchtungsvarianten mit Glühbirnen, ist es wichtig beim Austausch auf die zugelassene Wattstärke zu achten.  Sonst droht Brandgefahr durch zu hohe Hitzeentwicklung.
  • Ein der Steckdose vorgeschalteter FI-Schutzschalter (RCD) schützt vor Stromunfällen – verursacht beispielsweise durch eine defekte Lichterkette. Ist dieser noch nicht vorhanden, kann der FI-Schutz auch in der Steckdose integriert werden.
  •  Wichtig wird der FI-Schutzschalter auch beim Einsatz der Beleuchtung im Freien. Außensteckdosen sollten über einen FI-Schalter geschützt werden und von innen schaltbar sein.
  • Jegliche Außenbeleuchtung sollte immer für den Einsatz im Freien geeignet sein, da hier die Gefahr eines Kurzschlusses durch Nässe besonders hoch ist.
  •  Rauchmelder sorgen für zusätzliche Sicherheit. Auch hier ist auf das richtige Gütesiegel zu achten: das VdS-Prüfzeichen oder eine Zertifizierung durch eine anerkannte Prüfstelle wie dem TÜV-Nord oder dem Kriwan-Testzentrum. Die „Q“-Kennzeichnung steht für die Qualität hochwertiger und langlebiger Rauchwarnmelder.

Und zuletzt noch ein Hinweis zum Stromverbrauch:

Eine einzelne Lichterkette am Weihnachtsbaum treibt den Stromverbrauch nicht in die Höhe. Wie bei vielen Dingen macht es auch auf der Stromrechnung letztendlich die Masse aus. Setzt man also mehr als eine einzelne Beleuchtung ein und zudem noch täglich mehrere Stunden, sollte man definitiv über eine energiesparende LED-Beleuchtung nachdenken. Zumal man sich hier zusätzliche Kosten, wie z.B. den Austausch von Glühbirnen, einspart und neben dem eigenen Geldbeutel auch die Umwelt schont.

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