Wirtschaftlichkeitsberechnung – Wie Ihnen defintiv ein Licht aufgeht!

In Zeiten von Internet und Google benötigt man keine tiefreichenden betriebswirtschaftlichen Kenntnisse mehr um sich auszurechnen bzw. ausrechnen zu lassen wieviel man eigentlich sparen kann, wenn man das Eigenheim mit LEDs umrüstet.

Solch eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, gerne auch Kosten-Nutzen-Analyse genannt, sollte allerdings unbedingt einige Grundelemente beinhalten, damit man sich nicht verkalkuliert:

 

- Grundsätzlich sollte man pro Vergleich einen Artikel A, einem anderen Artikel B gegenüberstellen. Z.B. Häufig verwendete Halogensports GU10 mit 30W vs. Power LED-Spots mit GU10 3,6W. Aber bitte nicht anfangen Äpfel mit Birnen zu vergleichen und schon gar nicht damit anfangen einen Obstkorb zu erstellen!

 

- Man sollte demnach im Vorab in Erfahrung bringen, welche Glühlampen durch welches LED-Leuchtmittel optimal ersetzt werden kann.

 

- Die Tarife des Energieanbieters sollten griffbereit liegen.

 

- Man sollte sich überlegen:

a) Wie viele Lampen man mit den LED-Leuchtmitteln ersetzen will

b) Wie lange die Lampen täglich im Durchschnitt angeschaltet werden

c) Wie viele Tage im Jahr man die Lampen ungefähr nutzt.

Man muss hierbei natürlich keine genaue Anzahl berechnen, es reicht wenn man großzügig überschlägt.

 

- Die Lebensdauer sowie der Preis der jeweiligen Leuchtmittel kann man auf der Packung, beim Händler oder direkt beim Hersteller in Erfahrung bringen.

 

- Neben den ursprünglichen Anschaffungskosten sollte man unbedingt auch an die Wiederbeschaffungskosten denken.

 

- Auf wie viele Jahre man die Wirtschaftlichkeitsberechnung auslegt kann man von dem LED-Leuchtmittel abhängig machen. Gehen wir beispielsweise mal davon aus, das Leuchmittel hat eine Lebensdauer von 25.000 Stunden und wir setzen eine Betriebsdauer von 20 Stunden pro Tag an. Dann lässt sich hieraus leicht errechnen, dass ich das Leuchtmittel 1.250 Tage verwenden kann, dies wiederrum entspricht in etwa 3,5 Jahre. Daher kann ich meine Wirtschaftlichkeitsberechnung in diesem Fall auf 3 Jahre ansetzen.

 

Man sollte daran denken, dass bei solchen Gegenüberstellungen Arbeitsstunden, Besorgungskosten oder auch die Kosten für den Dienstleister der ggf. die Leuchtmittel austauscht, nicht inkludiert sind. Ebenso kann es natürlich bei den angesetzten Preisen im Lauf der Jahre zu Preissteigerungen, wie auch –minderungen kommen.

 

Natürlich macht eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für den geschäftlichen Bereich mehr Sinn als für einen normalen Haushalt. Es liegt jedoch auf der Hand, dass man schon ab dem Einsatz von einem LED-Leuchtmittel deutlich Geld einsparen kann und nicht zu vergessen man schont die Umwelt durch weniger Produktabfall und Stromerzeugung!


Ein Beitrag unserer Betriebswirtin Hanna

 

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